Gesetz zur Umsetzung des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zur Vaterschaftsanfechtung

Gilt für Leibliche Väter, rechtliche Väter, Mütter, Kinder sowie deren gesetzliche Vertreter – insbesondere in Fällen, in denen die biologische und die rechtliche Vaterschaft auseinanderfallen.

Dieses Gesetz ändert die Regeln dazu, wer als rechtlicher Vater eines Kindes gilt und wer diese Vaterschaft anfechten darf. Es setzt ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts um, das dem leiblichen Vater mehr Rechte gibt, die rechtliche Vaterschaft eines anderen Mannes anzufechten. Gleichzeitig wird das Wohl des Kindes und bestehende familiäre Bindungen stärker berücksichtigt.

Was sich ändert

Leibliche Väter erhalten unter bestimmten Bedingungen das Recht, auch dann die Vaterschaft anzufechten, wenn ein anderer Mann rechtlich als Vater eingetragen ist. Kinder, Mütter und rechtliche Väter erhalten neue oder veränderte Rechte und Schutzregeln im Vaterschaftsrecht.

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Erbrecht & Familienrecht · Justiz & Verfahren

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